32. Nikolauslauf und Gänsebratenbauchweglauf

Dezember 28th, 2011 von Matze

Es ist schon ein paar Wochen her, dass der Nikolauslauf stattfand, aber nun habe ich ein wenig Zeit gefunden ein paar Zeilen darüber zu berichten.

Eigentlich war ich gar nicht so recht auf Wettkampf eingestellt. So geht es mir schon ne ganze Weile. Aber der Grund wird meine mangelnde Form sein. Wird die Form besser, wird auch der Wille zum Wettkampf wiederkommen. Aber zum Nikolauslauf war die Form nicht da und so überlegte ich schon im Vorfeld den WK locker zu bestreiten, ganz ohne Zeitziel. Aber nach einem Blick in meine Nikolauslauf-Statistik habe ich gesehen, dass ich die letzten sechs oder sieben Mal den Lauf gewonnen habe. Nicht immer über die längste ausgeschriebene Strecke von 23 km, auch zwei Mal über die 13 km. Damit hieß es für mich diese Serie nicht reissen zu lassen. Aber mit meiner schlechten Form sollte das sehr abhängig von der anwesenden Konkurrenz sein. Über die 13 km-Konkurrenz ist eigentlich immer mit Konkurrenz zu rechnen. Im letzten Jahr waren sogar die Raelert-Brüder zugegen. Darum musste ich Wohl oder eher Übel auf den langen Kanten, denn dort ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass keiner der richtig schnellen Läufer antritt. Zu allem Überfluss ging in der Woche vor dem Nikolauslauf auch noch mein Auto kaputt und so lief ich am WK-Tag die 3 km von mir daheim bis zum Start, nach dem WK dann auch wieder zurück. Neben Stephan Krey fand sich über die lange Distanz auch noch Karl Magnus Westphal ein. Es sollte also kein Spaziergang für mich werden. Von einem lockeren Läufchen konnte ich mich also verabschieden. Um etwa 10:15 Uhr fiel der Startschuss und ich sah gleich, wie Läufer der 13 km-Konkurrenz richtig aufs Gas drückten. Allem voran Tom Schlegel gefolgt von Matze Weippert. Ich war froh, da nicht mitrennen zu müssen. Ich hielt mich an Karl und Stephan. Andere Läufer hielten sich erst noch hinter uns auf, aber irgendwann liefen wir zu dritt in einer Gruppe. Das Tempo war mit etwa 4 min/km noch ganz angenehm. Auf den ersten 5 km ging es einen Feldweg, der nur teilweise betoniert war, entlang. Die Nacht zuvor hatte es ein wenig geschneit und etwas blieb davon noch liegen, taute aber im Verlaufe der WKs weg. Somit was der Feldweg ziemlich matschig und rutschig. Und es sollte noch schlimmer kommen. Nach Buchholz-Heide ging es ins Fahrenholzer Holz und dann wieder über einen Feldweg. Mann musste schon schauen wo man hintritt, um nicht einen Schuh zu verlieren. :-) Danach gings erstmal durch Fahrenholz und zurück in den Wald. Da ich den WK schon viele Male gelaufen bin, kannte ich den Weg und war verdutzt, als mitten im Wald die Strecke plötzlich anders zu verlaufen schien. An einer wichtigen Kreuzung fehlte eine Markierung auf dem Boden und wir liefen einfach mal geradeaus weiter. Damit ersparten wir uns einen Umweg von ein paar hundert Metsern und kamen direkt nach Buchholz- Heide zurück. Wie sich im Nachhinein rausstellte liefen wir falsch. Aber nicht nur wir liefen falsch, auch alle anderen die nach uns kamen. Somit hatten wir dadurch auch keinen Vorteil.

Mittlerweile war das Tempo etwas langsamer geworden, aber wir waren noch immer zu dritt. Zwischenzeitlich kam Arndt Lander mal zu uns aufgelaufen, aber blieb nicht lange bei uns und fiel wieder zurck. In Klein Stove verabschiedete sich dann Stephan aus unserer Gruppe, da Karl das Tempo etwas anzog. Ich blieb an Karl dran. Nun liefen wir wieder etwa einen 4-Minuten-Schnitt. Zum Ziel sollten es nur noch 6 km sein, aber ich hielt mich noch bis ca. 2 km vor dem Ziel bei Karl auf. Dann ließ er mich laufen. Irgendwie setzte ich mich von ihm ab, obwohl ich das Tempo gar nicht anzog. Er hatte wohl ne kleine Durststrecke. Ich wurde dann ein wenig schneller, so ca 3:50 min/km, um den Sack zu zumachen. Dann ca. 1 km vor den Ziel kam Karl wieder an mich heran und als ich das bemerkte nahm ich meine Beine in die Hand und flitzte den letzten Kilometer in 3:20 min als erster ins Ziel. Ich war froh mit meiner schlechten Form das Ding doch noch gewonnen zu haben.

Am selben Tag noch musste ich nochmals zur WK-Strecke, da ich noch das Florena-Paket verstecken musste. Bis die Kiste gefunden wurde vergingen aber anderthalb Tage. Ein Kollege von mir, Andreas, der Geocacher und Läufer ist, fand letztendlich die Kiste.

Vor ein paar Tagen am zweiten Weihnachtsfeiertag fand dann der nächste WK statt, oder eigentlich sollte man Spass-WK sagen, da dort wohl niemand ernsthaft läuft. Der Gänsebratenbauchweglauf findet jedes Jahr am zweiten Weihnachtsfeiertag statt und es wird eine 4 bzw. 8 km-Runde in den Heidbergen gelaufen. Jana lief mit Pino zusammen 4 km, Fred und ich die 8 km. Diesmal lief ich wirklich nur ganz locker und unterhielt mich die kompletten 8 km mit Ulli Boddien, der seit ein paar Jahren mit Knieproblemen zu kämpfen hat, nun aber hoffentlich bald wieder richtig Laufen kann. Wir liefen die 8 km in 40 min. Fred verlief sich irgendwo und machte somit Extrakilometer. ;-) Ne Zeitmessung gab es nicht, aber dafür wieder Schoki im Ziel.

Der nächste WK ist schon geplant, der Silvesterlauf in Schwerin. Vielleicht laufe ich den ja mal wieder volle Pulle, aber den Sieg verbuchen dort eh andere Läufer. Phillip und Christoph sind über die Feiertage wieder im Lande und bestimmt beim WK dabei. Die haben in Corpus Christi, TX, voll durchtrainiert. Hoffentlich überrunden die mich nicht. ;-) mfg Matze

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2 Responses to “32. Nikolauslauf und Gänsebratenbauchweglauf”

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